Wintergoldhähnchen erkennen
Wie ich aussehe
Der Wintergoldhähnchen ist der kleinste Vogel Europas, viel kleiner als eine Blaumeise.
Auf dem Kopf hat er einen gelben Streifen, der von Schwarz gesäumt ist, mit einem gelb-orangenen Zentrum beim Männchen.
Das Weibchen hat nur einen gelben Streifen, der von Schwarz gesäumt ist auf dem Kopf.
Sein Schnabel ist schwarz, lang und dünn.
Die Oberseite seines Körpers ist graugrün.
Die Unterseite ist grau-beige, hell.
Er hat eine doppelte weiße Flügelbinde.
Meine Lieder, meine Rufe
Der Wintergoldhähnchen ist so klein und oft hoch oben, dass man ihn eher an seinem Gesang erkennt.
Sein Gesang ist sehr hoch, rhythmisch und endet mit einem kleinen Gezwitscher.
Aber sein Gesang ist so hoch, dass man ihn im Wald manchmal kaum hören kann.
Seine Rufe sind sehr fein und schrill "tsih-tsih"
Wie ich mich verhalte
Der Wintergoldhähnchen ist immer in Bewegung, in voller Akrobatik hoch oben in den Bäumen.
Er hängt sich bis an die Enden der Zweige, um Insekten zu finden.
Er ist immer aktiv auf der Nahrungssuche, da er das Äquivalent seines Körpergewichts fressen muss, um zu überleben.
Im Herbst und Winter gesellt er sich oft zu Meisen.
Manchmal kommt er gelegentlich zur Futterstelle, wenn sie sich in der Nähe eines Nadelwaldes befindet.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit des Wintergoldhähnchens erstreckt sich von März bis August.
Er hat 2 Bruten pro Jahr mit 7 bis 10 beigefarbenen Eiern, die hellbraun gefleckt sind.
Er nistet in den Fichten.
Sein Nest ist eine Kugel aus Moos.
Was ich esse
Das Wintergoldhähnchen frisst Insekten, Larven und Spinnen.
Sein feiner Insektivorenschnabel ermöglicht es ihm, in den Nadeln der Nadelbäume zu stöbern.
Er könnte im Winter zur Futterstelle kommen, um sich von Fett zu ernähren.
Wo man mich findet
Der Wintergoldhähnchen lebt in Nadelwäldern und in Parks und Gärten mit alten Nadelbäumen.
Es ist eine standorttreue oder Kurzstrecken-Wanderart.