Türkentaube erkennen
Wie ich aussehe
Die Türkentaube ist etwas kleiner und schlanker als die Haustaube.
Man erkennt sie leicht an ihrer sandfarbenen Farbe und ihrem halben schwarzen Halsband.
Ihre Augen sind rubinfarben.
Ihr Schwanz ist lang: Sie kann ihn fächerförmig öffnen.
Meine Lieder, meine Rufe
Der Gesang der Türkentaube ist ein dreisilbiges und monotones Gurren mit der betonten zweiten Silbe. "ou-ouuu-ou"
Sie gibt manchmal einen nasalen Ruf "houèr" von sich, bevor sie sich niederlässt.
Wie ich mich verhalte
Die Türkentaube ist sehr friedlich.
Im Winter streift sie in kleinen Gruppen durch Parks und Gärten.
Sie kommt zum Futterhäuschen für die kleineren Vögel wie Meisen, um Samen zu picken.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit der Türkentaube erstreckt sich von März bis Oktober.
Sie legt 2 bis 4 Gelege pro Jahr mit jeweils 2 weißen Eiern.
Sie nistet in Bäumen oder auf Gebäuden.
Ihr Nest ist eine Plattform aus Zweigen und Ästen.
Im Frühling kann man ihren Hochzeitsflug bewundern: Nach einem steilen Aufwärtsflug gleitet sie anmutig abwärts, begleitet von sanftem Gurren.
Was ich esse
Die Türkentaube ist hauptsächlich körnerfressend.
Sie ernährt sich auch von Beeren, Knospen...
Sie besucht regelmäßig die Tränken.
Wo man mich findet
Man nennt sie "Türkentaube", weil sie sich rasant von der Türkei aus nach Europa, Afrika und Amerika im 20. Jahrhundert ausgebreitet hat.
Die Türkentaube lebt in der Nähe von menschlichen Behausungen, in ruhigen und bewaldeten Gegenden, in Friedhöfen, Parks und Gärten.
Sie ist eine standorttreue Art.