Rauchschwalbe erkennen
Wie ich aussehe
Die Rauchschwalbe ist etwas größer als die Mehlschwalbe.
Sie hat einen dunkelblauen Kopf mit metallischen Reflexen, eine ziegelrote Stirn und Kehle und ein breites dunkelblaues Band um den Hals.
Der Körperoberseite ist dunkelblau mit metallischen Reflexen.
Die Körperunterseite ist weiß.
Ihr Schwanz ist stark gegabelt, gesäumt von zwei langen Schwanzspießen.
Meine Lieder, meine Rufe
Ihr Gesang ist ein lautes, hastiges und kratzendes Gezwitscher mit schnellen "fuit" "tsiviit" und endet manchmal mit einem Triller. "trrrrriitt"
Wie ich mich verhalte
Die Rauchschwalbe ist sehr gesellig während der Migration, auf den Überwinterungsplätzen oder während der Brutzeit, wenn sie sich entscheidet, in Kolonien zu nisten.
An schönen Tagen kann man die Schwalben im Flug jagen sehen.
Die Fluggeschwindigkeit einer Schwalbe beträgt 60 km/h, aber bei der Jagd kann sie 100 km/h erreichen!
Ihr gegabelter Schwanz verleiht ihr viel Wendigkeit im Flug.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit der Rauchschwalbe erstreckt sich von April bis September.
Sie hat 1 bis 3 Bruten pro Jahr mit 4 bis 6 weißen Eiern, die braun gefleckt sind.
Sie nistet in ländlichen Gebäuden, entlang der Balken in Scheunen oder alten Schuppen und manchmal in Schornsteinen.
Wie die Mehlschwalbe ist die Rauchschwalbe eine "Baumeisterin", sie baut ihr Nest vollständig selbst: es ist eine Halbschale aus Schlamm, Gras und Speichel.
Ihr Nest ist offener als das der Mehlschwalbe, mit dem Risiko, dass die Küken von Konkurrenten herausgeworfen werden.
Was ich esse
Die Rauchschwalbe frisst ausschließlich fliegende Insekten (60% Fliegen).
Sie trinkt im Flug, indem sie Wasser in ihren offenen Schnabel schöpft, knapp über der Wasseroberfläche.
Vor und während ihrer Migration findet sie viel Nahrung in den Schilfgebieten.
Wo man mich findet
Während der Brutzeit ist sie häufig in ländlichen Gebieten anzutreffen: sie bewohnt ländliche Gebiete, Wiesen und Dörfer.
Sie ist eine Langstrecken-Zugvogelart. Sie legt etwa 6000 km zurück, um ihre Winterquartiere zu erreichen.
Sie verbringt den Winter in Afrika, wo sie weiterhin Insekten fangen kann.
Im Frühling kehren sie zum Nisten nach Europa zurück.
Die Bestände der Schwalben gehen zurück, aufgrund des Einsatzes von Pestiziden, die ihre Nahrungsressourcen verringern, und des Verschwindens von Nistplätzen wie offenen Ställen.