Rabenkrähe erkennen
Wie ich aussehe
Die Rabenkrähe hat ein schwarzes Gefieder, das jedoch glänzender ist als das des Saatkrähe.
Sie hat schwarze Augen, einen kräftigen schwarzen Schnabel, dessen Basis von Federn bedeckt ist.
Im Flug ist ihr Schwanz quadratischer als der der Saatkrähe und ihre Flügel sind kürzer.
Meine Lieder, meine Rufe
Die Rabenkrähe ist kein Singvogel…
Sie wiederholt ein heiseres und lautes Krächzen, oft 2 bis 4 Mal "kroa" "kra".
Wie ich mich verhalte
Die Rabenkrähe ist sehr gesellig, sie lebt in Paaren oder in Gruppen, die jedoch immer kleiner sind als die der Saatkrähen.
Abends versammeln sie sich in Schlafplätzen, um die Nacht zu verbringen.
Man bemerkt sie oft auf der Suche nach Nahrung am Boden, während sie sich in kleinen Sprüngen fortbewegt.
Sie kommt zu den Futterstellen, wenn sie nicht gestört wird.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit der Rabenkrähe erstreckt sich von März bis Juli.
Sie hat 1 Brut pro Jahr mit 4 bis 6 hellblau-grünen, dunkel gesprenkelten Eiern.
Sie nistet nicht in Kolonien. Das Nest ist oft isoliert in Bäumen oder Holzmasten in der Höhe.
Ihr Nest ist ein Geflecht aus Zweigen, ausgekleidet mit Gras, Moos und Erde, das sie selbst baut.
Wenn sie das Nest verlässt, könnte ein Turmfalke oder ein Waldohreule es besetzen.
Während der Brutzeit verteidigt das Paar sein Territorium gegen andere Krähen oder andere Arten, wie Greifvögel oder Elstern.
Sie sträubt dann ihr Gefieder und krächzt, während sie den Körper nach vorne neigt.
Was ich esse
Die Rabenkrähe ist allesfresser, sie isst alles: Insekten, Würmer, Schnecken, Wirbellose, Samen, Früchte...
und opportunistisch: Sie ernährt sich von Aas und Abfällen. Man findet sie manchmal beim Durchwühlen von Komposthaufen und Mülldeponien.
Sie kann erfinderisch sein, um Nüsse zu verzehren. Manchmal sieht man sie diese aus großer Höhe auf eine Asphaltstraße fallen lassen, um an die Kerne zu gelangen.
Wo man mich findet
Die Rabenkrähe ist sehr weit verbreitet. Sie lebt in offenen Landschaften, in bewirtschafteten Gebieten und rund um Städte und Dörfer.
Sie ist eine Standvogelart.
Im Garten kann sie dem Gärtner eine Hilfe sein, indem sie sich von bestimmten Schädlingen (Insekten, Schnecken, Raupen und Wühlmäusen) ernährt.