Mehlschwalbe erkennen
Wie ich aussehe
Die Mehlschwalbe hat einen schwarz-bläulichen Kopf mit metallischen Reflexen und eine weiße Kehle.
Der Körperoberseite ist schwarz-bläulich mit metallischen Reflexen.
Die Körperunterseite ist weiß, ebenso wie der Bürzel.
Ihre Beine sind weiß und mit Federn bedeckt.
Ihr Schwanz ist leicht gegabelt.
Meine Lieder, meine Rufe
Ihr Gesang ist ein kaum hörbares Gezwitscher. Sie ist kein Singvogel!
Sie stößt trockene, rollende Rufe aus: "Trrit trri tssi tssit", die man rund um die Kolonien oder im Flug hören kann, wenn sie jagt.
Wie ich mich verhalte
Bei schönem Wetter kann man sie hoch am Himmel im Flug jagen sehen...
... oft in Gesellschaft von Mauerseglern.
Bei feuchtem und kaltem Wetter jagt sie nahe am Boden oder an der Wasseroberfläche.
Sie lebt in Kolonien. Man kann oft ein Dutzend Nester an derselben Stelle sehen.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit der Mehlschwalbe erstreckt sich von Mai bis September.
Sie hat 1 bis 2 Bruten pro Jahr mit 2 bis 6 weißen Eiern.
Sie nistet an Felsen und den Außenfassaden der Häuser, oft im Dachvorsprung oder in der Ecke eines Fensters.
Ihr Nest ist halbkugelförmig und besteht aus Schlammkügelchen, die mit Speichel verklebt sind, und ist mit Gras und Federn ausgekleidet.
Beide Partner beteiligen sich am Nestbau...
Sie machen viele Ausflüge, um Schlamm in den feuchten Gebieten am Rande von Gewässern zu holen.
Der Eingang des Nestes ist sehr klein, um Sperlinge daran zu hindern, einzudringen.
Was ich esse
Die Mehlschwalbe frisst kleine fliegende Insekten.
Während langer Schlechtwetterperioden, in denen es keine fliegenden Insekten gibt, verfällt sie in einen lethargischen Zustand, um Energie zu sparen.
Wo man mich findet
Der natürliche Lebensraum der Mehlschwalbe besteht aus Klippen.
Heute lebt sie hauptsächlich in Städten und Dörfern in der Nähe von Wohngebäuden.
Sie ist eine Langstrecken-Zugvogelart.
Sie überwintert in tropischem Afrika.
Die Bestände der Mehlschwalbe nehmen ab. Heute hauptsächlich städtisch, werden ihre Nester manchmal zerstört.
Das Verschwinden von Teichen und schlammigen Wegen hindert die Mehlschwalben daran, ihre Nester zu bauen und sich fortzupflanzen.