Elster erkennen
Wie ich aussehe
Die Elster hat ein schwarz-weißes Gefieder.
Der Kopf, der Rücken und die Brust sind schwarz.
Der Bauch ist weiß.
Die Flügel und der Schwanz sind schwarz mit metallischen blauen oder grünen Reflexen.
Man bemerkt auch weiße Schulterklappen.
Ihr Schwanz ist sehr lang...
Die Elster misst 40 bis 50 cm und ihr Schwanz macht fast die Hälfte ihrer Größe aus.
Meine Lieder, meine Rufe
Die Elster gibt vor allem rauhe und nasale Laute von sich: man sagt, sie schnattert!
Man erkennt sie an ihrem tiefen und spöttischen Schnattern "kèkèkèk".
Misstrauisch dienen ihre zahlreichen Rufe dazu, die Anwesenheit verschiedener Raubtiere zu signalisieren.
Wie ich mich verhalte
Die Elster ist intelligent und neugierig.
Sie ist sehr gesellig und erkennt jedes ihrer Artgenossen.
Sie leben das ganze Jahr über in Paaren oder Gruppen.
Sie spielen gerne miteinander oder mit anderen Tieren (Katzen, Hunden).
Sie sucht ihre Nahrung am Boden, indem sie sich wiegt und in kleinen Sprüngen bewegt.
Sie ist kein besonders guter Flieger. Eher langsam und unregelmäßig, fliegt sie nie sehr hoch mit ihren kurzen und abgerundeten Flügeln.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit der Elster erstreckt sich von März bis August.
Sie legt 1 Gelege pro Jahr mit 4 bis 8 blassgrünen, dunkelbraun gefleckten Eiern.
Sie nistet in hohen Bäumen.
Ihr Nest ist ein Korb aus Zweigen und Ästchen, der mit Schlamm verkleidet ist und von einer schützenden Kuppel aus Zweigen umgeben ist.
Im Frühling, während der Balz, bietet das Männchen der Weibchen Nahrung an.
Was ich esse
Die Elster ist allesfresser. Sie frisst Insekten, Schnecken, Früchte, Samen, Abfälle, Aas...
Manchmal frisst sie die Eier, die sie aus den Nestern kleinerer Vögel stiehlt. (Meisen, Grasmücken, Fliegenschnäpper, Stieglitze...) indem sie geschickt schleicht.
Es scheint, dass ihre Prädation diese Arten nicht gefährdet. Aber sie gibt ihr einen schlechten Ruf!
Manchmal sieht man sie auf einem Tier sitzen, um sich von Zecken zu ernähren.
Sie kommt manchmal zur Futterstelle, wenn sie nicht gestört wird.
Wo man mich findet
Ursprünglich lebte die Elster eher in landwirtschaftlichen, leicht bewaldeten Gebieten.
Sie lebt zunehmend in Parks und Gärten der Städte, wo es keine Pestizide gibt und sie nicht gejagt wird.
Man sieht sie in hohen Bäumen (Pappeln, Birken, Kiefern, Zedern), aber auch in Gebüschen.
Es ist eine Standvogelart.