Bluthänfling sicher erkennen
Wie ich aussehe
Der Bluthänfling hat einen grauen Kopf...
und erkennt man an seiner roten Stirn.
Seine Brust ist ebenfalls rot.
Sein Rücken ist kastanienbraun.
Sein hellgrauer Schnabel ist sehr robust.
Er ist etwas kleiner als ein Spatz.
Das Weibchen unterscheidet sich vom Männchen durch das Fehlen von Rot im Gefieder.
Meine Lieder, meine Rufe
Der Gesang des Bluthänflings kombiniert Rolladen, flötende Töne, Triller, hohe Töne.
Es ist sehr schwierig, die Abfolge seiner Sequenzen vorherzusagen.
Sein Flugruf ist ziemlich typisch: "gègègè".
Wie ich mich verhalte
Die Hänflinge sammeln sich oft im Winter...
um in den Feldern nach Samen zu suchen.
Man findet sie manchmal in Gesellschaft von Finken.
Die Hänflinge sind nicht auf winterliche Fütterung angewiesen.
Sie sind in der Lage, in der Natur alles zu finden, was sie brauchen.
Sie besuchen die Futterstellen nur im Notfall, wenn sie nicht zu weit entfernt sind.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit des Bluthänflings erstreckt sich von April bis August.
Er hat 2 Bruten pro Jahr mit 4 bis 6 blassblauen Eiern, die dunkelbraun gesprenkelt sind.
Sein Nest ist eine Schale, die man unter Büschen, nahe dem Boden oder direkt am Boden findet.
Während der Brutzeit teilen sich die Hänflinge große Territorien, die sie nicht verteidigen.
Was ich esse
Der Bluthänfling ist hauptsächlich körnerfressend.
Er bevorzugt vor allem Samen von Löwenzahn, Raps oder auch wilder Sauerampfer.
Im Sommer ernährt er sich auch von Insekten, kleinen Schnecken, aber auch von Früchten und Knospen.
Normalerweise fängt er seine Nahrung am Boden, indem er hüpft.
Wo man mich findet
Der Hänfling ist ein Kurz- bis Mittelstreckenzieher.
Man findet ihn manchmal in den Gärten und Friedhöfen in der Nähe von Dörfern.
Er bevorzugt offene Landschaften, die wenig gepflegt sind...
weil er sich von Samen und Pflanzen ernährt, die oft als Unkraut gelten.