Bergfink erkennen
Wie ich aussehe
Der Bergfink hat einen graubraunen bis schwarzen Kopf und einen kräftigen Schnabel.
Brust und Schultern sind orange.
Die Oberseite seines Körpers ist graubraun bis schwarz.
Der Bauch ist weiß.
Das Weibchen hat einen hellen Kopf und eine hellorange Brust.
Der Bergfink ist so groß wie der Buchfink.
Meine Lieder, meine Rufe
Der Bergfink singt selten in unseren Regionen, da er nur überwintert.
Man kann ihn selten Anfang März singen hören.
Sein Gesang ähnelt dem Geräusch einer Säge. "tchriii" rau und monoton.
Wie ich mich verhalte
Außerhalb der Brutzeit kann sich der Bergfink in großen Gruppen mit anderen Arten versammeln.
Man sieht ihn oft zusammen mit Buchfinken.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit des Bergfinks erstreckt sich von März bis August.
Er hat 1 Brut pro Jahr mit 6 bis 7 blassgrünen bis bräunlichen Eiern, die dunkelbraun gesprenkelt sind.
Er nistet in Bäumen und Sträuchern.
Sein Nest ist eine Schale aus Moos, Gras und Wurzeln.
Während der Brutzeit wird das graubraune Gefieder schwarz. Dies ist sein Prachtkleid.
Man kann den Bergfink im Prachtkleid nur in seinem Brutgebiet: in Nordeuropa beobachten.
Was ich esse
Sein Schnabel ist kräftiger als der des Buchfinks und kann daher größere Samen knacken.
Im Winter wandert er in unsere Regionen, um von den Bucheckern (Früchte der Buche) zu profitieren.
Um die Samen unter dem Schnee zu finden, schüttelt er den Schnee mit seinen Flügeln, um den Boden freizulegen.
In der Brutzeit ernährt er sich von Insekten.
Wo man mich findet
Der Bergfink lebt in Laubwäldern (insbesondere Buchenwäldern) und Nadelwäldern.
Es ist eine Mittelstrecken-Wanderart.