Tafelente sicher erkennen
Sein wissenschaftlicher Name ist 'Aythya ferina', aus der Familie der Entenvögel (Ordnung der Gänsevögel)
Wie ich aussehe
Die Tafelente ist eine kleine Tauchente, die man an ihrem spitzen Kopf und ihrer flachen Stirn erkennt.
Sie hat einen kurzen Schwanz.
Ihre Beine sind kurz und mit Schwimmhäuten versehen, um das Schwimmen zu erleichtern.
Die Flügel sind kurz und schmal im Verhältnis zu ihrem Gewicht, was zu einem schnellen und kräftigen Flug führt, dank einer guten Brustmuskulatur.
Das Männchen hat einen bräunlich-roten Kopf und Hals mit roten Augen. Rücken und Flanken sind silbergrau.
Nicht zu verwechseln mit dem Männchen der Kolbenente, das einen roten Schnabel, einen helleren Kopf und einen dunkleren Rücken hat.
Das Weibchen hat einen bräunlichen Kopf mit hellen und dunklen Mustern und dunkle Augen. Rücken und Flanken sind dunkelgrau.
Beim Männchen ist der Schnabel schwarz mit einem hellgrauen Band und die Brust glänzend schwarz.
Beim Weibchen hat der Schnabel im Winter ein schmales helles Band oder ist im Sommer ganz dunkel. Ihre Brust ist braun.
Während der Mauser im Spätsommer haben die Männchen ein Gefieder, das dem der Weibchen ähnlich ist, das sogenannte Eklipsenkleid. Sie erhalten ihr ursprüngliches Gefieder in 3 bis 4 Wochen zurück.
Beim Tafelentenmännchen erkennt man das Eklipsenkleid an den dunkelbraunen Vorder- und Hinterkörper.
Im Flug sind ihre Flügel grau mit einem hellgrauen Flügelband und dunklen Flügelrändern.
Der Jungvogel ähnelt dem Weibchen, hat aber keinen hellen Streifen hinter dem Auge und das Gefieder ist gleichmäßiger braun.
Meine Lieder, meine Rufe
Im Flug erzeugt die Tafelente Rufe, die denen der Krähenvögel ähneln, ähnlich wie bei der Reiherente. "kree kree kree"
Die Männchen geben einen Pfeifton von sich, der mit einem nasalen Endton unterbrochen wird "aaou.....ou-haa ah", ähnlich einem Spielzeuggeräusch.
Das Weibchen erzeugt ein rauhes Knurren, ähnlich dem der Reiherente. "charr charr charr charr".
Während der Balz pfeift das Männchen und fügt drei bis vier hohe, durchdringende Rufe hinzu "ki-ki-ki-ki". Hier hört man die Rufe der Weibchen und das Pfeifen der Männchen mit diesen hohen Tönen.
Wie ich mich verhalte
Die Tafelente ist das ganze Jahr über sehr gesellig. Man kann sie oft zusammen mit anderen Entenarten, wie den Reiherenten, beobachten.
Man sieht sie hauptsächlich an der Wasseroberfläche schwimmen, seltener im Flug.
Um Gefahren zu entkommen, taucht sie lieber, als dass sie davonfliegt.
Wie ich mich fortpflanze
Die Brutzeit der Tafelente erstreckt sich von April bis Juni.
Das Nest ist eine einfache Mulde, ausgekleidet mit Pflanzenmaterial und Daunen, gut in der Vegetation versteckt.
Es kann ein Gelege von 5 bis 12 Eiern enthalten.
Nach der Paarung bleibt das Männchen bei dem Weibchen bis zur Eiablage, beteiligt sich aber weder an der Brutpflege noch an der Aufzucht der Jungen.
Was ich esse
Die Tafelente sucht ihre Nahrung, indem sie zum Grund des Wassers taucht oder gründelt.
Sie frisst Wasserpflanzen, Mollusken und Larven.
Wo man mich findet
Die Tafelente verbringt den Winter in Westeuropa und Südeuropa, auf Seen, Teichen und ruhigen Flüssen.
Im Winter findet man sie oft in Parks.
Sie ist standorttreu in Frankreich in einem großen nördlichen Teil des Landes.
Die Populationen im Norden Europas sind zugvögel.
Die Männchen, mehr als die Weibchen, wandern ab dem Sommer nach Südeuropa.
Die Tafelente kann etwa 10 Jahre alt werden.