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Stockente sicher erkennen

Die Stockente ist die häufigste und am leichtesten zu beobachtende Entenart Europas. Hier erfahren Sie, wie man Männchen, Weibchen und Jungvögel bestimmt sowie Ruf, Verhalten, Nahrung und Lebensraum erkennt.
Sein wissenschaftlicher Name ist '**Anas platyrhynchos**', aus der Familie der Entenvögel (Ordnung der Gänsevögel)

Sein wissenschaftlicher Name ist 'Anas platyrhynchos', aus der Familie der Entenvögel (Ordnung der Gänsevögel)

Wie ich aussehe

Wie ich aussehe

Die Stockente ist **die bekannteste der Enten**.

Die Stockente ist die bekannteste der Enten.

Sie ist **groß, robust** mit einem **großen Schnabel** und einem **kurzen Schwanz**.

Sie ist groß, robust mit einem großen Schnabel und einem kurzen Schwanz.

**Im Flug** sind ihre Flügel **an der Basis breit** und man erkennt den **dunkelblauen Spiegel** mit weißem Rand.

Im Flug sind ihre Flügel an der Basis breit und man erkennt den dunkelblauen Spiegel mit weißem Rand.

Der **"Spiegel"** ist ein **metallisch glänzender Fleck** oft **bei Enten** an den Flügeldecken. Dies erleichtert die **Identifikation**.

Der "Spiegel" ist ein metallisch glänzender Fleck oft bei Enten an den Flügeldecken. Dies erleichtert die Identifikation.

Im **Prachtkleid** hat das Männchen einen **flaschengrünen Kopf** mit einem **weißen Halsband** und einem **gelben Schnabel**…

Im Prachtkleid hat das Männchen einen flaschengrünen Kopf mit einem weißen Halsband und einem gelben Schnabel

Seine Brust ist **dunkelbraun**, der Rest des Körpers **hell** mit einem **schwarz gebogenen Schwanz**.

Seine Brust ist dunkelbraun, der Rest des Körpers hell mit einem schwarz gebogenen Schwanz.

Das **Weibchen** hat einen **bräunlichen Kopf** mit einer **dunklen Kappe und einem dunklen Überaugenstreif**. Ihr Schnabel ist **unregelmäßig dunkel auf der Oberseite**…

Das Weibchen hat einen bräunlichen Kopf mit einer dunklen Kappe und einem dunklen Überaugenstreif. Ihr Schnabel ist unregelmäßig dunkel auf der Oberseite

Der Rest ihres Körpers ist **bräunlich** mit einem **hellen Schwanz**.

Der Rest ihres Körpers ist bräunlich mit einem hellen Schwanz.

Wenn das **Männchen** die **Spätsommermauser** durchläuft, ähnelt sein Gefieder dem des Weibchens. Man spricht von **Schlichtkleid**. In 3 bis 4 Wochen wird er sein ursprüngliches Gefieder wiedererlangen.

Wenn das Männchen die Spätsommermauser durchläuft, ähnelt sein Gefieder dem des Weibchens. Man spricht von Schlichtkleid. In 3 bis 4 Wochen wird er sein ursprüngliches Gefieder wiedererlangen.

Das **Männchen im Schlichtkleid** ähnelt dem Weibchen, aber sein **Schnabel ist gelb**, seine **Brust rotbraun** und sein Gefieder ist **einheitlicher**.

Das Männchen im Schlichtkleid ähnelt dem Weibchen, aber sein Schnabel ist gelb, seine Brust rotbraun und sein Gefieder ist einheitlicher.

Die **Jungvögel** ähneln stark dem **Weibchen**, sind aber **einheitlicher** und haben einen **grauen Schnabel**.

Die Jungvögel ähneln stark dem Weibchen, sind aber einheitlicher und haben einen grauen Schnabel.

Vorsicht, **nicht zu verwechseln** mit der **Schnatterente** oder dem **Männchen im Schlichtkleid**.

Vorsicht, nicht zu verwechseln mit der Schnatterente oder dem Männchen im Schlichtkleid.

Diese haben einen **feineren und dunkleren Schnabel** auf der Oberseite und einen **weißen Spiegel**, der im Flug sichtbar ist.

Diese haben einen feineren und dunkleren Schnabel auf der Oberseite und einen weißen Spiegel, der im Flug sichtbar ist.

Der **weiße Spiegel** ist **im Flug** gut sichtbar (außer bei einigen Jungvögeln).

Der weiße Spiegel ist im Flug gut sichtbar (außer bei einigen Jungvögeln).

Man kann ihn nicht mit dem **Männchen im Prachtkleid** verwechseln, das an seinem **grauen Gefieder**, den **langen Federn auf der Oberseite** und dem schwarzen hinteren Teil zu erkennen ist.

Man kann ihn nicht mit dem Männchen im Prachtkleid verwechseln, das an seinem grauen Gefieder, den langen Federn auf der Oberseite und dem schwarzen hinteren Teil zu erkennen ist.

Man kann die Stockente auch mit der **Spießente** oder dem **Männchen im Schlichtkleid** verwechseln. Hier ein Weibchen.

Man kann die Stockente auch mit der Spießente oder dem Männchen im Schlichtkleid verwechseln. Hier ein Weibchen.

Aber diese hat einen **dunkleren und einheitlicheren Kopf** sowie einen **längeren Schwanz**. Das **Männchen** hat auch einen **zweifarbigen Schnabel**.

Aber diese hat einen dunkleren und einheitlicheren Kopf sowie einen längeren Schwanz. Das Männchen hat auch einen zweifarbigen Schnabel.

Man kann sie nicht mit dem **Männchen im Prachtkleid** verwechseln, das an seinem **sehr langen Schwanz**, dem **sehr kontrastreichen Gefieder** sowie dem **schokoladenbraunen Kopf** mit einem **weißen Halsstreifen** zu erkennen ist.

Man kann sie nicht mit dem Männchen im Prachtkleid verwechseln, das an seinem sehr langen Schwanz, dem sehr kontrastreichen Gefieder sowie dem schokoladenbraunen Kopf mit einem weißen Halsstreifen zu erkennen ist.

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Meine Lieder, meine Rufe

Meine Lieder, meine Rufe

Die Stockente ist **ziemlich laut**.

Die Stockente ist ziemlich laut.

Das **Weibchen** gibt ein **lautes Schnattern** von sich, "ouink" schnell wiederholt, dann **decrescendo "ouink-ouink ouink ouink ouink ouink ouink…"**.

Das Weibchen gibt ein lautes Schnattern von sich, "ouink" schnell wiederholt, dann decrescendo "ouink-ouink ouink ouink ouink ouink ouink…".

Das **Männchen** hingegen gibt einen **monotonen nasalen Ruf "heinh heinh heinh…"** von sich.

Das Männchen hingegen gibt einen monotonen nasalen Ruf "heinh heinh heinh…" von sich.

**Während der Balz** gibt es laute **Pfeiftöne** von sich.

Während der Balz gibt es laute Pfeiftöne von sich.

Die Vögel **in Gruppen unterhalten sich** und haben ein **variierendes Vokabular**, aber **nicht verschriftlichbar**. Man findet dies in den Familien im Frühling.

Die Vögel in Gruppen unterhalten sich und haben ein variierendes Vokabular, aber nicht verschriftlichbar. Man findet dies in den Familien im Frühling.

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Wie ich mich verhalte

Wie ich mich verhalte

Die Stockente ist **wenig scheu**. Man trifft sie leicht an den Gewässern in **öffentlichen Gärten**.

Die Stockente ist wenig scheu. Man trifft sie leicht an den Gewässern in öffentlichen Gärten.

Man sieht sie manchmal **in großen Gruppen**, mit anderen Arten, auf großen Gewässern **bevor der strenge Winter** sie zwingt, weiterzuziehen.

Man sieht sie manchmal in großen Gruppen, mit anderen Arten, auf großen Gewässern bevor der strenge Winter sie zwingt, weiterzuziehen.

Wie alle Schwimmenten kann sie **ohne Anlauf von der Wasseroberfläche abheben**.

Wie alle Schwimmenten kann sie ohne Anlauf von der Wasseroberfläche abheben.

Ihr Flug ist **energisch und schnell**, Kopf und Hals **nach vorne gestreckt**.

Ihr Flug ist energisch und schnell, Kopf und Hals nach vorne gestreckt.

Dank ihrer **Flugkraft** kann sie **weite Strecken migrieren**.

Dank ihrer Flugkraft kann sie weite Strecken migrieren.

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Wie ich mich fortpflanze

Wie ich mich fortpflanze

Bei der **Balz** tut das Männchen alles, um **seine glänzenden Federn zu zeigen**. Es bewegt sich um das Weibchen herum.

Bei der Balz tut das Männchen alles, um seine glänzenden Federn zu zeigen. Es bewegt sich um das Weibchen herum.

Es schwimmt um das Weibchen herum, der **Hals gestreckt**, erhebt sich **und wölbt die Brust**, stellt nervös den Schwanz auf, **stellt die Kopffedern auf** oder streckt den Hals tief über das Wasser…

Es schwimmt um das Weibchen herum, der Hals gestreckt, erhebt sich und wölbt die Brust, stellt nervös den Schwanz auf, stellt die Kopffedern auf oder streckt den Hals tief über das Wasser…

Die Paarung erfolgt **im Wasser**. Das **Weibchen** ist **komplett untergetaucht**, das Männchen auf ihrem Rücken. Nur ihr Kopf ragt heraus.

Die Paarung erfolgt im Wasser. Das Weibchen ist komplett untergetaucht, das Männchen auf ihrem Rücken. Nur ihr Kopf ragt heraus.

Ihr Nest ist **gut versteckt** im Gestrüpp, **am Rand von Gewässern**, um sich vor Hochwasser zu schützen.

Ihr Nest ist gut versteckt im Gestrüpp, am Rand von Gewässern, um sich vor Hochwasser zu schützen.

Es ist eine **ziemlich tiefe Schale**, gebaut **auf dem Boden**, in trockenen Gräsern, dichtem Gestrüpp und Baumhöhlen oder manchmal in **künstlichen Nistkästen**.

Es ist eine ziemlich tiefe Schale, gebaut auf dem Boden, in trockenen Gräsern, dichtem Gestrüpp und Baumhöhlen oder manchmal in künstlichen Nistkästen.

Das Weibchen **reißt einige Bauchfedern** aus, um das Nest auszupolstern.

Das Weibchen reißt einige Bauchfedern aus, um das Nest auszupolstern.

Sie wird **ein Ei pro Tag** legen und mit dem **Brüten beginnen, wenn das Gelege vollständig** ist (etwa zehn Eier).

Sie wird ein Ei pro Tag legen und mit dem Brüten beginnen, wenn das Gelege vollständig ist (etwa zehn Eier).

Sie verteidigt das Nest gut gegen Eindringlinge durch **Rufe** und **läuft am Boden, als ob sie verletzt wäre**, um sie wegzulocken.

Sie verteidigt das Nest gut gegen Eindringlinge durch Rufe und läuft am Boden, als ob sie verletzt wäre, um sie wegzulocken.

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Was ich esse

Was ich esse

Die Stockente ist **allesfressend**.

Die Stockente ist allesfressend.

**Während der Brutzeit** wird ihre Nahrung **eher tierisch** sein (Schnecken, Würmer, Insekten, Larven, kleine Fische, Kaulquappen…).

Während der Brutzeit wird ihre Nahrung eher tierisch sein (Schnecken, Würmer, Insekten, Larven, kleine Fische, Kaulquappen…).

Ihr Schnabel ermöglicht es ihr, **sehr kleine aquatische Beutetiere zu filtern**.

Ihr Schnabel ermöglicht es ihr, sehr kleine aquatische Beutetiere zu filtern.

**Außerhalb der Brutzeit** ist sie eher **vegetarisch**. Sie frisst aquatische und terrestrische Pflanzen und Samen.

Außerhalb der Brutzeit ist sie eher vegetarisch. Sie frisst aquatische und terrestrische Pflanzen und Samen.

Es ist eine **Schwimmente**. Zum Fressen kippt sie einfach den Körper, um im Wasser und Schlamm zu suchen, **ohne zu tauchen**.

Es ist eine Schwimmente. Zum Fressen kippt sie einfach den Körper, um im Wasser und Schlamm zu suchen, ohne zu tauchen.

Sie hält diese Position durch das **Schlagen ihrer Schwimmhäute**.

Sie hält diese Position durch das Schlagen ihrer Schwimmhäute.

**Bei Einbruch der Dunkelheit** verlassen sie die Gewässer, um **im Landesinneren, in der nächstgelegenen Landschaft Nahrung zu suchen**. Zu dieser Zeit werden sie von **Jägern geschossen**.

Bei Einbruch der Dunkelheit verlassen sie die Gewässer, um im Landesinneren, in der nächstgelegenen Landschaft Nahrung zu suchen. Zu dieser Zeit werden sie von Jägern geschossen.

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Wo man mich findet

Wo man mich findet

Die Stockente hat **wenige Ansprüche**. Sie lebt in **verschiedenen Lebensräumen** (Seen, Sümpfen, Küsten, in der Stadt) und kann sich mit **winzigen Gewässern** (Tümpeln, Gräben) zufrieden geben.

Die Stockente hat wenige Ansprüche. Sie lebt in verschiedenen Lebensräumen (Seen, Sümpfen, Küsten, in der Stadt) und kann sich mit winzigen Gewässern (Tümpeln, Gräben) zufrieden geben.

Sie ist **standorttreu** in **großen Teilen Europas** (Im Westen, Süden und Zentrum).

Sie ist standorttreu in großen Teilen Europas (Im Westen, Süden und Zentrum).

Die Populationen im **Norden und Osten** sind **zugvogelartig** und überwintern in den Mittelmeerländern.

Die Populationen im Norden und Osten sind zugvogelartig und überwintern in den Mittelmeerländern.

In Europa ist die **Schnatterente** **weniger verbreitet** und **mehr migrierend** als die Stockente. Sie verbringt den **Winter** in **Westeuropa**.

In Europa ist die Schnatterente weniger verbreitet und mehr migrierend als die Stockente. Sie verbringt den Winter in Westeuropa.

In Europa ist die **Spießente** **noch mehr migrierend**. Sehr wenige sind standorttreu. Sie verbringt den **Winter** in **Westeuropa und Afrika**.

In Europa ist die Spießente noch mehr migrierend. Sehr wenige sind standorttreu. Sie verbringt den Winter in Westeuropa und Afrika.

Die Stockente kann etwa **neunundzwanzig Jahre** alt werden.

Die Stockente kann etwa neunundzwanzig Jahre alt werden.

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