Papageitaucher erkennen
Sein wissenschaftlicher Name ist 'Fratercula arctica', aus der Familie der Alkenvögel (Ordnung der Regenpfeiferartigen)
Wie ich aussehe
Der Papageitaucher ist etwa so groß wie eine Taube.
Man erkennt ihn an seinem voluminösen und bunten Schnabel, daher sein Spitzname "Meerespapagei" oder "Clown der Meere".
Die Oberseite des Körpers und die Flügel sind schwarz.
Die Unterseite des Körpers ist weiß mit dunklerer Unterseite der Flügel.
Er hat eine schwarze Kopfoberseite, weiße Wangen, einen schwarzen Nacken und Hals.
Sein Auge ist rot umrandet in einem dunklen Dreieck mit einer feinen schwarzen Augenbraue, die nach hinten verläuft.
Sein großer Schnabel ist dreieckig und leicht gebogen.
Seine Farbe ist auf die Abfolge verschiedener horniger Schichten zurückzuführen: Die Spitze ist rot, die Basis ist dunkelblau und von gelb umgeben.
Im Prachtkleid umgeben zwei kleine dunkle Auswüchse sein Auge: einer darüber und einer darunter, was ihm ein clownartiges Aussehen verleiht. Man nennt ihn manchmal "Clown der Meere"!
Außerhalb der Brutzeit ist der Schnabel kleiner, der Bereich um das Auge ist dunkelgrau ohne Auswüchse, seine Wangen sind gräulich. Man spricht von einem adulter nichtbrütender Vogel.
Der Jungvogel ähnelt dem adulter nichtbrütender Vogel (graue Wangen, dunkles Grau um das Auge ohne Auswüchse), aber mit einem viel kleineren und dunkleren Schnabel.
Seine orangen Schwimmfüße während der Brutzeit werden gelb nach der Brutzeit.
Meine Lieder, meine Rufe
Man kann den Papageitaucher an den Brutplätzen hören.
Sein Ruf ist klagend und gedämpft. "arr-ouh"
Wie ich mich verhalte
Wenn er auf dem Land sitzt, erkennt man seine runde Silhouette, oft gut aufgerichtet und gerade.
Im Flug erkennt man seinen kurzen und stämmigen Körper und seinen großen Kopf.
Seine kurzen Flügel machen ihn geschickter im Schwimmen als im Fliegen.
In der Luft muss er schnell mit den Flügeln schlagen und bleibt oft nahe der Wasseroberfläche.
Man sieht ihn manchmal über das Wasser laufen, um abzuheben.
Die Papageitaucher sind gesellig: Sie bewegen sich und fischen das ganze Jahr über in Gruppen.
Man sieht ihn manchmal mit dem Schnabel unter dem Flügel. Auf See schläft er so, indem er sich treiben lässt.
Wie ich mich fortpflanze
Der Papageitaucher ist im Sommer sehr gesellig, er nistet manchmal in sehr großen Kolonien (mehrere Zehntausend in Island).
Er nistet an den Hängen steiler und grasbewachsener Klippen.
Jedes Paar bewohnt einen Bau, den es jahr für jahr wieder benutzt oder den es mit seinem Schnabel und seinen Füßen gräbt. Manchmal benutzt es auch einen Bau von Sturmtauchern oder Kaninchen.
Der sehr große und sehr bunte Schnabel wird verwendet, um das Weibchen anzulocken.
Die Paarung findet auf dem Wasser statt.
Das Weibchen legt ein einziges Ei pro Jahr zwischen Juni und Juli.
Das Ei wird in einem gegrabenen Bau abgelegt.
Was ich esse
Der Papageitaucher ist hauptsächlich fischfressend (Sandaale, Heringe, Sprotten, Quappen…).
Er frisst auch Krustentiere und Weichtiere.
Um seine Nahrung zu finden, taucht er von der Wasseroberfläche aus mit einem Flügelschlag und kippt den Körper auf typische Weise.
Dann "fliegt" er unter Wasser mit seinen kurzen und schmalen Flügeln, wobei seine Füße als Ruder dienen.
Dieser Unterwasser-"Flug" kann bis zu 20 km/h erreichen.
Er schluckt seine Beute unter Wasser, außer wenn er sein Junges füttert.
Er kann bis zu 30 kleine Fische gleichzeitig in seinem Schnabel speichern.
Beim Tauchen werden seine Augen durch ein durchsichtiges Augenlid geschützt: die Nickhaut.
Wo man mich findet
Der Papageitaucher lebt auf hoher See. Es ist ein pelagischer Seevogel.
Von März bis April verlässt er die hohe See und zieht an die Küste und zu den Brutplätzen (Inseln und Kontinente). Er kehrt im September auf hohe See zurück.
Sein Verbreitungsgebiet ist streng nordatlantisch. Hier, auf den Färöern.
In Europa brüten große Populationen in Island.
Man findet sie in kleineren Populationen in Irland, Schottland, Skandinavien und Frankreich.
In Frankreich brütet eine bedeutende Kolonie in der Bretagne (im Reservat der Sept-Îles).
Er kann etwa zweiundzwanzig Jahre alt werden.