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Kiebitz sicher erkennen

Der Kiebitz ist ein Limikole offenener Landschaften und an seiner langen Federhaube sowie dem schwarz-weißen Gefieder mit metallischem Glanz gut zu erkennen. Er lebt vor allem auf Feldern und Feuchtwiesen. Hier erfahren Sie, wie man den Kiebitz bestimmt, seine Rufe erkennt, sein Flugverhalten, seine Fortpflanzung, Nahrung und Lebensräume versteht.
Sein wissenschaftlicher Name ist '**Vanellus vanellus**', aus der Familie der Regenpfeifer (Ordnung der Regenpfeiferartigen)

Sein wissenschaftlicher Name ist 'Vanellus vanellus', aus der Familie der Regenpfeifer (Ordnung der Regenpfeiferartigen)

Wie ich aussehe

Wie ich aussehe

Der Kiebitz ist etwa so **groß wie eine Taube**.

Der Kiebitz ist etwa so groß wie eine Taube.

Er hat eine **robuste Erscheinung** mit **dünnen Beinen**.

Er hat eine robuste Erscheinung mit dünnen Beinen.

Erkennbar ist er an seiner **langen, dünnen und gebogenen Haube**.

Erkennbar ist er an seiner langen, dünnen und gebogenen Haube.

Sein Gefieder ist **schwarz und weiß** mit **metallischen Schimmern** in Grün und Purpur auf der Oberseite.

Sein Gefieder ist schwarz und weiß mit metallischen Schimmern in Grün und Purpur auf der Oberseite.

Seine Flügel haben eine besondere Form, **breit und spachtelförmig**.

Seine Flügel haben eine besondere Form, breit und spachtelförmig.

Im **Prachtkleid** haben die Männchen eine **längere Haube** und **tiefschwarze Kehle und Gesicht**.

Im Prachtkleid haben die Männchen eine längere Haube und tiefschwarze Kehle und Gesicht.

Das Weibchen hat eine **kürzere Haube**, eine schwarze Stirn, aber eine **schwarz-weiße Kehle**.

Das Weibchen hat eine kürzere Haube, eine schwarze Stirn, aber eine schwarz-weiße Kehle.

Im **Schlichtkleid** sind der **vordere Hals und das Kinn weiß**, es gibt etwas **Rotbraun** am Kopf und **hellbraune Ränder** auf der Oberseite des Körpers.

Im Schlichtkleid sind der vordere Hals und das Kinn weiß, es gibt etwas Rotbraun am Kopf und hellbraune Ränder auf der Oberseite des Körpers.

Die Jungvögel haben eine **kürzere Haube** und ein **schuppiges Aussehen** auf der Oberseite.

Die Jungvögel haben eine kürzere Haube und ein schuppiges Aussehen auf der Oberseite.

Sie möchten Vögel schnell anhand ihrer Formen und Morphologie erkennen? Der Kurs "Ornitho Mnemolia - Wasservögel" führt Sie Schritt für Schritt. Ausbildung starten
Meine Lieder, meine Rufe

Meine Lieder, meine Rufe

Auf seinem **Brutplatz** erkennt man den Kiebitz an seinem **"jodelnden" Gesang** mit **plötzlichen Höhen- und Tiefenschwankungen**. "criarrh wewe criou ouit ouit".

Auf seinem Brutplatz erkennt man den Kiebitz an seinem "jodelnden" Gesang mit plötzlichen Höhen- und Tiefenschwankungen. "criarrh wewe criou ouit ouit".

**Im Flug** produziert er einen **hohen, rauen Alarmruf "thèè-éch"**. Er dient auch als **Kontaktlaut zwischen den Individuen**, zum Beispiel bei nächtlichen Wanderungen.

Im Flug produziert er einen hohen, rauen Alarmruf "thèè-éch". Er dient auch als Kontaktlaut zwischen den Individuen, zum Beispiel bei nächtlichen Wanderungen.

Während des **Balzflugs** praktizieren die Männchen **jodelnde Gesänge** mit **plötzlichen Höhen- und Tiefenschwankungen**. Die **lauten Flügelschläge** dienen auch zur Markierung ihres Territoriums. "woup woup woup…"

Während des Balzflugs praktizieren die Männchen jodelnde Gesänge mit plötzlichen Höhen- und Tiefenschwankungen. Die lauten Flügelschläge dienen auch zur Markierung ihres Territoriums. "woup woup woup…"

Hier hört man **Rufe im Flug** "thèè-èch", gefolgt von dem **Gesang eines Männchens** mit seinen plötzlichen Schwankungen und elektronischen Klängen.

Hier hört man Rufe im Flug "thèè-èch", gefolgt von dem Gesang eines Männchens mit seinen plötzlichen Schwankungen und elektronischen Klängen.

Einen Vogel am Gesang zu erkennen geht viel schneller, als man denkt. Der Kurs "Ornitho Mnemolia - Wasservögel" trainiert Sie mit abgestuften Hörquizzen. Ausbildung starten
Wie ich mich verhalte

Wie ich mich verhalte

Der Kiebitz **fliegt leicht** mit **langsamen und wenigen Flügelschlägen** dank seiner breiten Flügel.

Der Kiebitz fliegt leicht mit langsamen und wenigen Flügelschlägen dank seiner breiten Flügel.

Man sieht ihn oft **in großen Gruppen**, besonders im Winter. Aus der Ferne **scheint die Gruppe zu "blinken"** durch ihre kontrastierenden Farben.

Man sieht ihn oft in großen Gruppen, besonders im Winter. Aus der Ferne scheint die Gruppe zu "blinken" durch ihre kontrastierenden Farben.

Die Gruppe ist **perfekt synchronisiert im Flug** bei der **Abwehr eines Raubvogels** wie einem Falken.

Die Gruppe ist perfekt synchronisiert im Flug bei der Abwehr eines Raubvogels wie einem Falken.

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Das Verhalten eines Vogels lesen zu können, verändert alles im Gelände. Der Kurs zeigt Ihnen die wichtigsten Merkmale. Ausbildung starten
Wie ich mich fortpflanze

Wie ich mich fortpflanze

Der Kiebitz ist ein **häufiger Brutvogel** in **offenen Lebensräumen** (im Landesinneren und an den Küsten).

Der Kiebitz ist ein häufiger Brutvogel in offenen Lebensräumen (im Landesinneren und an den Küsten).

Er brütet **einzeln** oder in **lockeren kleinen Kolonien**.

Er brütet einzeln oder in lockeren kleinen Kolonien.

Sein Nest ist eine **einfache Mulde im Boden**, ausgekleidet mit Pflanzenmaterial. Es ist so platziert, dass eine **gute Sicht auf die Umgebung** gewährleistet ist.

Sein Nest ist eine einfache Mulde im Boden, ausgekleidet mit Pflanzenmaterial. Es ist so platziert, dass eine gute Sicht auf die Umgebung gewährleistet ist.

Die Küken sind **beige mit schwarzen Flecken**. Sie **verschmelzen leicht mit dem Boden**, um nicht entdeckt zu werden.

Die Küken sind beige mit schwarzen Flecken. Sie verschmelzen leicht mit dem Boden, um nicht entdeckt zu werden.

Die Männchen zeigen einen **akrobatischen Balzflug**. Sie stürzen sich, steigen auf und kippen von einer Flügelspitze zur anderen mit ihrem jodelnden Gesang.

Die Männchen zeigen einen akrobatischen Balzflug. Sie stürzen sich, steigen auf und kippen von einer Flügelspitze zur anderen mit ihrem jodelnden Gesang.

Diese Balzflüge sind **laut** und dienen der **Territoriumsmarkierung**. "woup woup woup…"

Diese Balzflüge sind laut und dienen der Territoriumsmarkierung. "woup woup woup…"

Das Weibchen legt manchmal **ein Ei in das Nest einer anderen Art** wie dem Uferschnepfe oder dem Rotschenkel.

Das Weibchen legt manchmal ein Ei in das Nest einer anderen Art wie dem Uferschnepfe oder dem Rotschenkel.

Sie legt ein bis zwei Gelege pro Jahr, aber es gibt **häufig ein Ersatzgelege**, wenn das erste verloren geht.

Sie legt ein bis zwei Gelege pro Jahr, aber es gibt häufig ein Ersatzgelege, wenn das erste verloren geht.

Den Lebenszyklus der Arten zu verstehen, hilft Ihnen, sie besser zu beobachten – und sie nicht zu stören. Der Kurs deckt alles ab, was Sie wissen müssen. Ausbildung starten
Was ich esse

Was ich esse

Der Kiebitz ist ein **Watvogel**. Er **lebt und ernährt sich auf dem Schlamm** dank seiner Beine und seines Schnabels, die an feuchte und schlammige Lebensräume angepasst sind.

Der Kiebitz ist ein Watvogel. Er lebt und ernährt sich auf dem Schlamm dank seiner Beine und seines Schnabels, die an feuchte und schlammige Lebensräume angepasst sind.

So ernährt er sich von **Würmern und Insekten**.

So ernährt er sich von Würmern und Insekten.

Er **untersucht den Boden mit seinem Schnabel** und findet seine Beute durch Tasten.

Er untersucht den Boden mit seinem Schnabel und findet seine Beute durch Tasten.

In seichtem Wasser **rührt er mit seinem Fuß den Boden auf**, um die Beute zu bewegen und zu lokalisieren.

In seichtem Wasser rührt er mit seinem Fuß den Boden auf, um die Beute zu bewegen und zu lokalisieren.

Er **jagt auch nachts** nach Regenwürmern, die an die Oberfläche kommen.

Er jagt auch nachts nach Regenwürmern, die an die Oberfläche kommen.

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Wo man mich findet

Wo man mich findet

Man findet ihn in **Feldern, Küstenwiesen, Weiden, in der Nähe von Teichen**.

Man findet ihn in Feldern, Küstenwiesen, Weiden, in der Nähe von Teichen.

Im Winter bildet er **große Gruppen** in Feldern und Sümpfen.

Im Winter bildet er große Gruppen in Feldern und Sümpfen.

Er kann **standorttreu** sein, wie im **Westen und Süden Europas** (in England, Frankreich, Spanien).

Er kann standorttreu sein, wie im Westen und Süden Europas (in England, Frankreich, Spanien).

Er kann **zugvogel** sein, wie im **Norden und Osten Europas**.

Er kann zugvogel sein, wie im Norden und Osten Europas.

Er lebt etwa **dreiundzwanzig Jahre**.

Er lebt etwa dreiundzwanzig Jahre.

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