Bartmeise sicher erkennen
Sein wissenschaftlicher Name ist 'Panurus biarmicus', aus der Familie der Bartmeisen (Ordnung der Sperlingsvögel)
Wie ich aussehe
Die Bartmeise ist etwa so groß wie eine Kohlmeise.
Ihre Silhouette ähnelt der Schwanzmeise mit einem kleinen, runden Körper und einem langen Schwanz.
Ihr helles Gefieder ist bräunlich-gelb.
Das Männchen erkennt man an seinem hellgrauen Kopf und seinen schwarzen "Schnurrbärten". Seine Kehle ist weiß.
Seine Unterschwanzdecken sind schwarz.
Das Weibchen erkennt man an seinem ockerbraunen Kopf ohne Schnurrbärte.
Ihre Unterschwanzdecken sind beigefarben.
Die Jungvögel ähneln dem Weibchen, haben aber etwas schwarzes Gefieder auf Rücken und Schwanz und eine kleine dunkle "Maske".
Meine Lieder, meine Rufe
Die Bartmeise gibt Kontaktlaute in der Gruppe von sich. Man hört fröhliche "Pings" im Schilf oder beim Abflug.
Hier hört man eine große Gruppe. "Pings"
Ihr Gesang ist rau und unentschlossen, besteht meist aus einer kurzen Phrase. "tjit-tchrèèh-tchrè dchik-tchrèèh-tit.." erinnert an einen einfachen Gesang der Rohrammer.
Wie ich mich verhalte
Die Bartmeise ist geschickt und klettert geschickt in den Schilfrohren. Ihr Verhalten ähnelt dem des Rohrammer.
Sie bewegt oft den Schwanz, hebt ihn oder breitet ihn im Flug aus.
Sie fliegt mit schnellen Flügelschlägen und manchmal unregelmäßigen Flugbahnen. Sie fliegt niedrig im Schilf und bewegt sich in Gruppen.
Wenn der Winter kommt, versammeln sich die Familien in Gruppen.
Wie ich mich fortpflanze
Die Bartmeise brütet in Kolonien.
Ihr Nest ist niedrig und besteht aus Stängeln und Schilfrohren.
Die Brutzeit erstreckt sich von März bis Ende Sommer und ermöglicht zwei Bruten mit jeweils 5 bis 7 Eiern.
Was ich esse
Die Bartmeise ernährt sich in der warmen Jahreszeit von Insekten, Spinnen und kleinen Weichtieren.
Sie jagt im Schilf, am Boden oder an der Wasseroberfläche.
Im Winter ernährt sie sich von allerlei Samen, die im Schilf reichlich vorhanden sind.
Wo man mich findet
Die Bartmeise lebt in dichten Schilfgebieten an Seen. Aber auch in Sümpfen in der Ebene.
Sie ist überwiegend standorttreu. Einige Individuen im Norden ziehen im Winter nach Süden.
Kälteempfindlich, kann sie bei strengen Wintern dezimiert werden.
Sie kann etwa sechs Jahre alt werden.